Direktorin der Dualen Hochschule Sachsen I Staatliche Studienakademie Glauchau
„Chemnitz und Südwestsachsen verfügen über eine starke industrielle Basis, hohe Ingenieurkompetenz und eine ausgeprägte Innovationskultur. Entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Region ist es, Wissenschaft, Mittelstand und industrielle Praxis noch enger zu verzahnen sowie junge Menschen gezielt in der Region zu qualifizieren und zu binden. Der Ideenwettbewerb setzt genau hier an und bietet eine Bühne für Ideen mit Marktpotenzial, die die industrielle Zukunft Südwestsachsens aktiv mitgestalten wollen.„
Prof. Dr. rer. pol. Frauke Deckow ist langjährige Direktorin der Dualen Hochschule Saschen I Staatliche Studienakademie Glauchau. Sie verfügt über umfassende Führungserfahrung in Hochschulmanagement, Organisationsentwicklung und Changemanagement – insbesondere im Transformationsprozess von der Berufsakademie Sachsen zur Dualen Hochschule Sachsen. Inhaltliche Schwerpunkte liegen in dualer Hochschulbildung, Fachkräftesicherung, regionaler Innovationsentwicklung, Hochschulmarketing sowie im Wissens- und Technologietransfer mit Unternehmen. Als promovierte Betriebswirtin mit Wurzeln in der Region Chemnitz/Zwickau verbindet sie wissenschaftliche Exzellenz mit langjähriger Praxisnähe und einem starken Netzwerk in Wirtschaft, Kammern und Verbänden. Ihr berufliches Wirken steht für die Stärkung industrieller Wertschöpfung und nachhaltiger Fachkräfteentwicklung in Südwestsachsen.
Geschäftsführer & Gründer der IPlaCon GmbH
„Invention ist die Erfindung, Innovation ihre Anwendung. Oder wie es im Erzgebirge heißt: „Gedacht. Gemacht.“ Entscheidend ist, Ideen konsequent in die Praxis zu bringen – so entsteht echte Erneuerung und Zukunftsfähigkeit.„
Jörg Härtel ist Geschäftsführer und Gründer der IPlaCon GmbH mit Sitz in Zwickau. Seit 2005 begleitet er mit seinem Prozessberatungsunternehmen kleine und mittelständische Produktionsunternehmen in Mitteldeutschland bei der systematischen Vereinfachung, Beschleunigung und Effizienzsteigerung ihrer Abläufe. Der inhaltliche Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf klar strukturierten Prozessen sowie dem gezielten Abbau von Verschwendung, auch im Kontext digitaler Transformation. Auf dieser Grundlage erzielen die betreuten Unternehmen messbare Verbesserungen wie verkürzte Lieferzeiten, stabilere Prozesse und eine höhere Produktivität bei gleichbleibenden Ressourcen. Als im Erzgebirge Geborener und bis heute dort Verwurzelter engagiert sich Jörg Härtel besonders für die nachhaltige Weiterentwicklung der industriellen Wertschöpfung in Südwestsachsen.
Geschäftsführerin von futureSAX
„Laut vieler renommierter Studien wird der technologische Wandel als der Zukunftstreiber benannt. KI, Datenverarbeitung, Robotik und autonome Systeme sind die viel zitierten Schlagworte, die auf (industriellen) Innovationen fußen und neue hervorbringen. Mir persönlich ist es ein großes Anliegen, Transformationsprozesse durch Innovationen zu unterstützen, an Schnelligkeit zu gewinnen und die Zukunft aktiv mitzugestalten, ohne die Tradition zu vernachlässigen.„
Susanne Stump ist Geschäftsführerin von futureSAX – der zentralen Anlaufstelle für Gründung, Innovation und Transfer im Freistaat Sachsen. In dieser Funktion verantwortet sie die sachsenweite Vernetzung von Gründenden, etablierten Unternehmen, Investorinnen und Investoren sowie Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen. Im Mittelpunkt der Arbeit von futureSAX stehen der systematische Erfahrungsaustausch, der kontinuierliche Wissens- und Technologietransfer sowie die Sensibilisierung für Innovationsprozesse. Als landesweit agierende Organisation misst futureSAX auch der Region Südwestsachsen eine besondere Bedeutung bei, nicht zuletzt aufgrund ihrer Rolle als historische Kernregion der sächsischen Industrialisierung und wirtschaftlichen Entwicklung.
Leiter Zentrale Transferstelle der TU Bergakademie Freiberg & Projektleiter Innovationsverbund 4transfer
„Mich interessieren immer Ideen an der Schnittstelle von Forschung und Anwendung. Ich freue mich daher als Teil der Jury potentielle Innovationen aufzuspüren und für die Bedarfe der Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft zu sensibilisieren.„
Dr. Stephan Meschke ist Leiter der zentralen Transferstelle der TU Bergakademie Freiberg sowie Projektleiter des Innovationsverbunds 4transfer. In dieser Rolle gestaltet er den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft und baut Strukturen für effektiven Wissens- und Technologietransfer auf. Der zentrale Schwerpunkt seiner Arbeit ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse in praktische Anwendungen zu übersetzen und damit Innovationen nutzbar zu machen. Dabei arbeitet er eng mit Partnern in Sachsen zusammen, um Forschungsergebnisse in regionale Wertschöpfung zu überführen.
Geschäftsführende Gesellschafterin Udi DÄMMSYSTEME GmbH
„Manchmal ist es die Zündkerze, die den Motor startet, manchmal der Strom, der neue Systeme antreibt. Beides ist für uns Innovation im Alltag. Deshalb interessieren mich keine Ideen, die nur auf dem Papier gut aussehen. Mich interessieren Lösungen, die wirken und unsere Region darüber hinaus voranbringen. Ideen sind der Anfang. Innovation entsteht erst durch das, was daraus wird.„
Als geschäftsführende Gesellschafterin der Udi DÄMMSYSTEME GmbH in Chemnitz verantwortet sie die strategische und technologische Weiterentwicklung nachhaltiger Lösungen im Bauwesen. Seit über 30 Jahren beschäftigt sich das Unternehmen mit der Entwicklung ökologischer Dämmstoffe und zählt zu den Pionieren der Naturdämmung in Ostdeutschland. Ein zentraler Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Verbindung von Naturdämmung der Gebäudehülle mit moderner Heiztechnologie, um Energieeffizienz praxisnah und werterhaltend umzusetzen. Mit patentierten Produkten und einem klaren Anwendungsfokus bringt sie technische Innovationen in marktfähige Lösungen mit echtem Mehrwert für Bauherren und die regionale Wertschöpfung ein.